Osnabrücker Naturwissenschaftliche Mitteilungen, Band 22 (1996)
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Keywords
- Electrogena (1)
- Flora, Osnabrück, Südwest-Niedersachsen, Westfalen. (1)
- Fritillaria meleagris, moist grassland, life cycle, dispersal, community structure, Northwest Germany (1)
- Madagascar, moss-inhabiting rotifers, new species (1)
- Syrphidae, (1)
- Taxonomy, feather mites, Sokoloviana, Ptiloxenidae, waders. (1)
- Upper Jurassic, lithostratigraphy, rock sequence, microfauna, gamma-ray-detection, Northwest Germany (1)
- bryophytes, plant communities, megalithic monuments, Northwest Germany,crystalline boulders (1)
- collecting methods (1)
- comets (1)
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Über die moosbewohnende Rotatorienfauna Madagaskars
(1996)
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Walter Koste
- Fünf in Naturreservaten Madagaskars gesammelte Moosproben wurden auf ihre
Besiedlung mit Rotatorien (Rädertiere)untersucht. Es konnten 9 monogononte und 25 digononte
(bdelioide) Species gefunden werden, darunter Macrotrachela herzigana, eine bisher unbekannte
Spezies. 25 Arten waren bisher aus Madagaskar nicht bekannt
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Zur Moosvegetation von Findlingen zwischen Ems und Weser
(1996)
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Hans Juergen Waechter
- Die Moosflora von 326 Findlingen sowie 176 Megalithgräbern im westlichen Niedersachsen
und Westfalenwurde kartiert. Eserfolgten pflanzensoziologische Aufnahmen. Bei den
Moosen ist ein starker Artenrückgang zu verzeichnen. Ursächlich sind Aufforstungsmaßnahmen,
Verringerung der Luftfeuchte, Eutrophierung, Siedlungsnähe und mechanischer Abrieb. Schutzmaßnahmensowie
eine Aufnahme der Megalithgräber in die Liste der Biotope unter besonderem
Schutz nach § 20c Bundesnaturschutzgesetz werden vorgeschlagen.
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Vielfalt erhalten - Zukunft gestalten: Der Beitrag des Museums für eine ökologisch orientierte Stadtentwicklung
(1996)
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Herbert Zucchi
- Städte zeichnen sich einerseits durch eine Reihe negativer Aspekte aus, wozu zum
Beispiel die hohe Konzentration an Schadstoffen, der Dauerlärm und die geringe Zahl an naturnahen
Freiflächen zählen. Andererseits stellt die Vielfalt an Strukturen, Teillebensräumen, Tieren,
Pflanzen, Meinungen, Ideen und Glaubensrichtungen eine bedeutsame Seite von Städten dar, die
es zu erhalten und weiterzuentwickeln gilt. Zur Minimierung urbaner Umweltprobleme sind zahlreiche
Maßnahmen nötig, die aber nur dann durchsetzbar sind, wenn in der Bevölkerung eine hohe
Akzeptanz dafür herrscht. Es ist eine zentrale Aufgabe des Museums, an diesem Prozeß mitzuwirken.
Dazu sind Konzepte erforderlich, die neben den Ausstellungen verschiedenste reale Orte der
Stadt in die Umweltbildungsarbeit einbeziehen.
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Vergleichende Untersuchung an Schwebfliegen (Diptera, Syrphidae) extensiv genutzter Wiesen
(1996)
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Christiane Franke
Herbert Zucchi
- Die Schwebfliegengemeinschaften extensiv genutzter Wiesen wurden anhand drei
verschiedener Methoden untersucht. Dabei wurden einige überregional interessante Nachweise
erbracht. Während der Phase qroßer Blütenentwicklungen wurden mit den Fallen im Verhältnis zur
tatsächlichen Aktivitätsdichte viel zu wenige Schwebfliegen erfaßt. Der Lebensraum Wiese hat eine
große Bedeutung für Schwebfliegen, dies gilt insbesondere für extensiv genutzte Feuchtwiesen.
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Süßwassermollusken (Gastropoda & Bivalvia) in Spülsaum und Baggeraushub an drei Fließgewässern der Elseniederung bei Meile
(1996)
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Falko Drews
- In drei Fließgewässern der Stadt Meile im südöstlichen Landkreis Osnabrück wurden bei Untersuchungen in den Jahren 1993 und 1994 insgesamt 20 Süßwassermolluskenarten festgestellt. Eine Gesamtartenliste mit Angaben zur Häufigkeit der einzelnen Arten wird vorgelegt. Die Ergebnisse werden mit ähnlichen Untersuchungen verglichen und die Erfassungsmethodik wird diskutiert. Die betrachteten Gewässerabschnitte weisen eine weitgehend ähnliche Artenzusammensetzung mit verschmutzungstoleranten Organismen auf. Die regelmäßigen Gewässerunterhaltungsmaßnahmen sowie die ungenügende Wasserqualität beeinträchtigen die Lebensräume der Süßwassermollusken.
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Neufunde und Nachträge zur Flora des westlichen Niedersachsens und benachbarten Westfalens
(1996)
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Heinrich E. Weber
- Als Nachtrag zur "Flora von Südwest-Niedersachsen und dem benachbarten Westfalen"
(Weber 1995) werden neuere Fundorte bemerkenswerter Farn- und Blütenpflanzen mitgeteilt.
Dipsacus pilosus (L.) Swartz, Filago arvensis L., Leersia oryzoides L. und Schoenoplectus
pungens (Vahl)Palla, die im Gebiet längere Zeit verschollen waren, wurden an vorher meist unbekannten
Wuchsorten entdeckt. Erstmals nachgewiesen wurden Hieracium flagel/are Willd. und
Senecio sarracenicus
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Mitteilungen zur Brombeerflora Mittel- und Nordeuropas
(1996)
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Heinrich E. Weber
- Rubus curvaciculatus Waisemann ex H. E. Weber (Subgenus Rubus Sect. Corylifolii
Lindley Ser. Sepincola Weihe ex Focke) ist als neue Art beschrieben und abgebildet. Ihre Verbreitung
in Dänemark, Deutschland, Tschechien und Polen ist angegeben. Rubus dethardingii E. H. L.
Krause ist als sehr ähnliche Art mit seinen abweichenden Merkmalen behandelt. Rubus praecox
Bertol., eine im südlichen Mitteleuropa und in Südeuropa weitverbreitete Brombeere, hat seine
nördlichsten Fundorte in der Stadt Osnabrück (Dodesheide) und im angrenzenden Landkreis Osnabrück
bei Rulle und Icker und wurde neuerdings eingeschleppt nach Achterberg im Kreis Grafschaft
Bentheim.
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Klärteiche als "Tertiärbiotop" mit Bedeutung für den Naturschutz
(1996)
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Johannes Melter
- Bis 1992 als Klärschlammdeponie genutzte Teiche in Bramsche-Achmer haben
sich für viele Wat- und Wasservogelarten zwischenzeitlich zu einem bedeutenden Lebensraum
entwickelt. In dem ca. 3 ha großen Gebiet brüteten 1993-1995 mehrere Arten der "Roten-Liste".
Für Rastvögel besitzt das Gebiet lokale bis regionale (= landesweite) Bedeutung. Die Situation der
Feuchtgebietsarten in der mitteleuropäischen Kulturlandschaft und die Bedeutung von künstlichen
Feuchtgebieten als Trittsteinbiotope wird diskutiert. Gestaltungsvorschläge werden unterbreitet.
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Historische Ammonitenfunde an der Porta Westfalica und deren Bedeutung für die Stratigraphie des nordwestdeutschen Oberjura
(1996)
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Günther Schweigert
- Einige wichtige historische Ammonitenfunde erlauben es, das Profil des höheren
Oberjura an der Porta Westfalica in die westfranzösische Zonengliederung einzuhängen. Die Untergrenze
des Tithoniums liegt an der Basis des Gravesienkalks und stellt eine Diskontinuitätsfläche
dar.
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Four new species of the feather mite genus Sokoloviana Dubinin, 1951 (Pterolichoidea; Ptiloxenidae) from waders (Charadriiformes; Charadrii)
(1996)
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Jacek Dabert
Rainer Ehrnsberger
- Es werden vier neue Arten der Gattung Sokoloviana (Pterolichoidea; Ptiloxenidae)
von Vögeln der Unterordnung Charadrii (Charadriiformes) beschrieben: Sokoloviana cornuta sp.
nov. von Schlammstelzer C/adorhynchus leucocephalus; Sokoloviana ibidorhynchae sp. nov. von
Ibisschnabel Ibidorhyncha strutersi; Sokoloviana chilensis sp. nov. von Cayannekiebitz Vanellus
chilensis und Sokoloviana vanelli sp. nov. von Rotlappenkiebitz Vanellus indicus atronuchalis. Für
alle bisher beschriebenen Arten wird ein Bestimmungsschlüssel aufgestellt.