Osnabrücker Naturwissenschaftliche Mitteilungen, Band 22 (1996)
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Keywords
- Electrogena (1)
- Flora, Osnabrück, Südwest-Niedersachsen, Westfalen. (1)
- Fritillaria meleagris, moist grassland, life cycle, dispersal, community structure, Northwest Germany (1)
- Madagascar, moss-inhabiting rotifers, new species (1)
- Syrphidae, (1)
- Taxonomy, feather mites, Sokoloviana, Ptiloxenidae, waders. (1)
- Upper Jurassic, lithostratigraphy, rock sequence, microfauna, gamma-ray-detection, Northwest Germany (1)
- bryophytes, plant communities, megalithic monuments, Northwest Germany,crystalline boulders (1)
- collecting methods (1)
- comets (1)
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Historische Ammonitenfunde an der Porta Westfalica und deren Bedeutung für die Stratigraphie des nordwestdeutschen Oberjura
(1996)
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Günther Schweigert
- Einige wichtige historische Ammonitenfunde erlauben es, das Profil des höheren
Oberjura an der Porta Westfalica in die westfranzösische Zonengliederung einzuhängen. Die Untergrenze
des Tithoniums liegt an der Basis des Gravesienkalks und stellt eine Diskontinuitätsfläche
dar.
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Die Gattung Electrogena Zurwerra & Tomka 1985 (Ephemeroptera: Heptageniidae) im Osnabrücker Hügelland (NW-Deutschland): Taxonomie, Habitatbindung, Phänologie, Naturschutzaspekte
(1996)
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Stefan Hettlich
Peter Rasch
Thorsten Aßmann
- An 12 Bächen mit 50 Probestellen im Osnabrücker Hügelland wurde mit der "kicksampling"-
Methode und Emergenzzelten die Gattung Electrogena untersucht, Es konnte unter
den 1596 Individuen nur eine Art, E. ujhelyii (Sowa 1981), festgestellt werden. Diese Eintagsfliege
präferiert im Untersuchungsgebiet das Hypokrenal und Epirhithral. Eine negative, hochsignifikante
Korrelation zwischen der Häufigkeit und der Fließgeschwindigkeit wurde ermittelt. Für andere Parameter
(Temperatur, pH, Leitfähigkeit, Gesamt- und Carbonathärte) konnte kein signifikanter Zusammenhang
festgestellt werden. Die Emergenzperiode dauert bei E. ujhelyii mehrere Monate. Die
Fekundität liegt mit 565 bis 1550 und einem Mittelwert von 954 EiernIWeibchen für eine Eintagsfliege
niedrig. Weitere Details zur Biologie der Art werden mitgeteilt. Naturschutzrelevante Aspekte
dieser Art werden diskutiert.
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Vergleichende Untersuchung an Schwebfliegen (Diptera, Syrphidae) extensiv genutzter Wiesen
(1996)
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Christiane Franke
Herbert Zucchi
- Die Schwebfliegengemeinschaften extensiv genutzter Wiesen wurden anhand drei
verschiedener Methoden untersucht. Dabei wurden einige überregional interessante Nachweise
erbracht. Während der Phase qroßer Blütenentwicklungen wurden mit den Fallen im Verhältnis zur
tatsächlichen Aktivitätsdichte viel zu wenige Schwebfliegen erfaßt. Der Lebensraum Wiese hat eine
große Bedeutung für Schwebfliegen, dies gilt insbesondere für extensiv genutzte Feuchtwiesen.
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Mitteilungen zur Brombeerflora Mittel- und Nordeuropas
(1996)
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Heinrich E. Weber
- Rubus curvaciculatus Waisemann ex H. E. Weber (Subgenus Rubus Sect. Corylifolii
Lindley Ser. Sepincola Weihe ex Focke) ist als neue Art beschrieben und abgebildet. Ihre Verbreitung
in Dänemark, Deutschland, Tschechien und Polen ist angegeben. Rubus dethardingii E. H. L.
Krause ist als sehr ähnliche Art mit seinen abweichenden Merkmalen behandelt. Rubus praecox
Bertol., eine im südlichen Mitteleuropa und in Südeuropa weitverbreitete Brombeere, hat seine
nördlichsten Fundorte in der Stadt Osnabrück (Dodesheide) und im angrenzenden Landkreis Osnabrück
bei Rulle und Icker und wurde neuerdings eingeschleppt nach Achterberg im Kreis Grafschaft
Bentheim.
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Buchbesprechung: Stock, M., Zucchi, H., Bergmann, H. H. & Hinrichs, K. (1995): Watt - Lebensraum zwischen Land und Meer. 139 S. - Boyens & Co.: Heide.
(1996)
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Dietmar Grote
- Das Buch "Watt - Lebensraum zwischen Land und Meer" wird besprochen und als "gelungenes" Buch bezeichnet, "das sich in erheblichem Maße von der üblichen Massenware zu diesem Thema" unterscheide.
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Süßwassermollusken (Gastropoda & Bivalvia) in Spülsaum und Baggeraushub an drei Fließgewässern der Elseniederung bei Meile
(1996)
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Falko Drews
- In drei Fließgewässern der Stadt Meile im südöstlichen Landkreis Osnabrück wurden bei Untersuchungen in den Jahren 1993 und 1994 insgesamt 20 Süßwassermolluskenarten festgestellt. Eine Gesamtartenliste mit Angaben zur Häufigkeit der einzelnen Arten wird vorgelegt. Die Ergebnisse werden mit ähnlichen Untersuchungen verglichen und die Erfassungsmethodik wird diskutiert. Die betrachteten Gewässerabschnitte weisen eine weitgehend ähnliche Artenzusammensetzung mit verschmutzungstoleranten Organismen auf. Die regelmäßigen Gewässerunterhaltungsmaßnahmen sowie die ungenügende Wasserqualität beeinträchtigen die Lebensräume der Süßwassermollusken.