Osnabrücker Naturwissenschaftliche Mitteilungen, Band 16 (1990)
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Keywords
- Bajocium, Bathonium, Niedersachsen (1)
- Birgter Berg (Riesenbecker Osning), lmrntsslonsökotoqleche Untersuchungen (1)
- Carabidenfauna, Kulturlandschaft, Habitatbindung (1)
- Carex strigosa, Tecklenburg (1)
- Hordeum murinum L., Mäusegerste-reiche Gesellschaften (1)
- Macrocheies superbus (1)
- Wild, Wildäsung, Intensivierung der Land- und Forstwirtschaft, Osnabrück (1)
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Zwei mißgebildete Pygidien von Illaeniden (Trilobita) aus ordovizischen Geschieben
(1990)
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Heinrich Schoening
- Aus ordovizischen Geschieben des Kies-Sand-Rückens ,Laer-Heide' (Landkreis
Osnabrück; NW-Deutschland) werden 2 mißgebildete Pygidien von IlIaeniden (Trilobita)
beschrieben: Ein vergleichsweise dünnschaliges Pygidium von lIIaenus jevensis HOLM 1886
weist eine Verletzung in Form eines dellenartigen Eindrucks auf. An einem Pygidium von Bumastus
cf. nudus (ANGELIN 1854) läßt sich eine beulenförmige Verwachsung beobachten. Mögliche
Entstehungsursachen beider Anomalien werden diskutiert.
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Zur Verbreitung von Cyperus fuscus L., in Westniedersachsen
(1990)
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Hans Georg Wagner
- Cyperus fuscus L., das braune Cypergras, ist eine einjährige Nanocyperion-Art,
die in den vergangenen 40 Jahren in Westniedersachsen sehr selten geworden ist. Ihre aktuelle
Verbreitung in diesem Gebiet und ein neuer Standort werden dargestellt.
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Untersuchungen zum Amphibienbestand eines Feuchtgebietes in Osnabrück
(1990)
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Elisabeth Elling
Ulla Feldmann
Hildegard Klaas
Ruth Knagge
Michael Möhlenkamp
Volker Oelrich
Herbert Zucchi
- Im Rahmen der Projekt-Lehrveranstaltung "An gewandte Biotopforschung" an
der Universität Osnabrück wurden im Jahre 1987 in einem kleinen Feuchtgebiet des Osnabrükker
Stadtteils Atter Untersuchungen an den dortigen Amphibienbeständen durchgeführt. Dabei
konnten 9 Arten nachgewiesen werden: Erdkröte (Buto buto), Grasfrosch (Rana temporaria),
Moorfrosch (Rana arvalis), Wasserfrosch (Rana esculenta), Laubfrosch (Hyla arborea), Teichmolch
(Triturus vulgaris), Fadenmolch (T. helveticus), Bergmolch (T. alpestris) und Kammolch
(T.cristatus).
4 der Arten stehen auf der Roten Liste. Bedingt durch das kalte Frühjahr 1987 erfolgten die
Wanderungen zu den Laichgewässern sehr spät. Negative Entwicklungen und Einflüsse, die irn
Gebiet beobachtbar sind, sollten durch die Ausweisung als "Flächenhaftes Naturdenkmal" eingedämmt
werden. Über einen Pflege- und Entwicklungsplan wäre das Gelände zu verbessern.
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Charakterisierung der Flächen des Versuchsbetriebs Waldhof durch Unkrautbonitur und Möglichkeiten der Integrierten Bekämpfung
(1990)
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Claus Schroeder
Margret Penning
- Auf vier ausgewählten Getreideflächen des Versuchsbetriebs der Fachhochschule
Osnabrück wurden 1988 die vorkommenden Unkräuter bonitiert und ihre Zeigerwerte
analysiert. Auf diese Weise konnten standortspezifische Besonderheiten bzw. der augenblickliche
Zustand der jeweiligen Felder festgestellt werden. Eine Berücksichtigung dieser Ergebnisse
bei der zukünftigen Unkrautbekämpfung läßt erwarten, daß die chemische Behandlung auf ein
Mindestmaß begrenzt werden kann, um so den Zielen des Integrierten Pflanzenschutzes näherzukommen.
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Bemerkenswerte Pflanzenvorkommen im Raum Osnabrück und angrenzenden Gebieten
(1990)
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Botanische Arbeitsgemeinschaft
- Die folgende Artenliste wurde von Mitgliedern der Botanischen Arbeitsgemeinschaft des Naturwissenschaftlichen Vereins Osnabrück zusammengestellt. Sie enthält eine Auswahl von Gefäßpflanzen-Arten, auf die bei gemeinsamen Exkursionen in den Jahren 1989 und 1990 besonders hingewiesen wurde. Die Daten zum Wuchsort sind teilweise durch kurze Standortsangaben ergänzt.
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Neu- und Wiederfunde des Reinweißen Hahnenfußes (Ranunculus ololeucos) in Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen
(1990)
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Klaus Kaplan
Christiane Overkott-Kaplan
- In den Jahren 1986 bis 1990 wurde Ranunculus ololeucos (Reinweißer Hahnenfuß) im nordwestlichen Westfalen und südöstlichen Niedersachsen an 17 Gewässern beobachtet. Einen Verbreitungsschwerpunkt bildet der Naturraum "Gildehauser Venn". Ursache für viele Neu- und Wiederfunde dürfte der für Ranunculus ololeucos günstige Witterungsverlauf der letzten Jahre mit mehreren trockenen Sommerhalbjahren gewesen sein. Noch stärker als durch Eutrophierung erscheint die Art wie auch andere Littorelletea-Arten durch die zunehmende Versauerung der nährstoffarmen Stillgewässer gefährdet.