Osnabrücker Naturwissenschaftliche Mitteilungen, Band 9 (1982)
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Ökologische Regeln und Erfahrungen von August Thienemann
(1982)
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Heinrich Hiltermann
- AUGUST THIENEMANN (1882-1960), Leiter der Plöner Hydrobiologischen Anstalt, später
Max-Planck-Institut, hatte seine Arbeiten darauf ausgerichtet, Gesetzmäßigkeiten zu
finden, die das Zusammenleben von Organismen regeln. Die Grundlagen dieser
Arbeiten waren "die Großexperimente der freien Natur", wobei er nicht verzichtete auf
Kontrollversuche im Laboratorium. Jahre-, sogar jahrzehntelange Beobachtungen
und Versuche im Freiland waren keine Seltenheit. Vieles wurde von ihm unter
verschiedenen Milieu-Bedingungen nachgeprüft, wie in Lappland und in den Tropen.
Nachfolgende Notizen gehen auf jahrelangen engen Kontakt zurück und beinhalten
manches, was A. THIENEMANN nicht zusammenhängend publizierte.
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[Nachruf:] Prof. Dr. Gerhard Keller, 22.6.1903 - 27.1.1981
(1982)
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Rolf Bäßler
- Am 27. Januar 1981 verstarb an den Folgen eines tragischen Verkehrsunfalls das Ehrenmitglied des Naturwissenschaftlichen Vereins Osnabrück, Prof. Dr. GERHARD KELLER aus Ibbenbüren in seinem 77. Lebensjahr. Der Naturwissenschaftliche Verein Osnabrück gedenkt des Geologen und Naturwissenschaftlers GERHARD KELLER in seinem weit gespannten wissenschaftlichen Wirkungskreis und der besonderen Hinwendung zur Geologie seiner näheren Heimat, dem Osnabrücker Bergland und Teutoburger Wald.
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Wilhelm Haack, der Pionier der Osnabrücker Geologie
(1982)
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Heinrich Hiltermann
- Die 100. Wiederkehr des Geburtstages (8. Juli 1882) von WILHELM HAACK ist der Anlaß, in dem Freundeskreise des ihm besonders nahe stehenden Osnabrücker Naturwissenschaftlichen Vereins seines Lebenswerkes und seines erschütternden Endes zu gedenken.
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Die spontane Vegetation der Wohn- und Gewerbequartiere von Osnabrück (I) : mit 6 Tabellen und 3 Sammeltabellen
(1982)
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Gerhard Hard
- Die folgende Studie ist der erste Teil einer Arbeit über die Pflanzengesellschaften
der Wohn- und Gewerbegebiete der Stadt Osnabrück. Im ersten Kapitel werden das stadtökologische
Ziel und die pflanzensoziologischen Methoden beschrieben. Das zweite Kapitel gibt einen
knappen sigmasoziologischen Überblick über die Vegetationskomplexe nordwestdeutscher
Großstädte, und zwar mit besonderer Berücksichtigung der Beobachtungen in Osnabrück. In den
weiteren Kapiteln werden die einzelnen Pflanzengesellschaften Osnabrücks beschrieben, in
diesem ersten Teil die therophytischen Trittgesellschaften sowie die hemikryptophytischen Trittund
Scherrasen. Besondere Beachtung finden dabei die städtischen Verteilungsmuster der
einzelnen Pflanzengesellschaften sowie ihr Aussagewert für Stadtstruktur, Quartierscharakter
und Freiraumnutzung. Im Anhang befinden sich die synthetischen Tabellen sowie eine Schlüsselliste
der behandelten Vegetationstypen. Der zweite Teil der Arbeit wird die Ruderalgeseilschaften
i. e. S. sowie eine zusammenfassende räumliche und stadtgeographische Betrachtung
der Vegetation Osnabrücks enthalten.
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Über Dicranophorus robustus Harring & Myers 1928, ein seltenes carnivores Rädertier aus der Familie Dicranophoridae, Überordnung Monogononta, Klasse Rotatoria : mit 3 Tabellen
(1982)
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Walter Koste
- Dicranophorus robustus H. & M. wurde nach seiner Erstbeschreibung nach
Funden in der Nearktis bisher nur in einigen Gewässern der Paläarktis und Orientalis wieder
angetroffen. Wenige Autoren haben zudem die Beschreibung des Typus überprüft. Einige
führten den Carnivoren lediglich in ihren Faunenlisten auf. Beobachtungsfehler führten zur
Aufstellung einer ssp. Nach Untersuchungen lebender Tiere aus dem Heideweiher, Naturschutzgebiet
"Heiliges Meer", und aus einer Moorblänke, Hahlener Moor, beide Gewässer in NWDeutschland,
und Untersuchungen von konservierten Exemplaren aus Kanada, Iran und WAustralien,
werden ergänzende Angaben zur Morphologie, Anatomie, Biologie, Verbreitung
sowie kritische Anmerkungenn zur Taxonomie dieser Rädertierart genannt.