Osnabrücker Naturwissenschaftliche Mitteilungen, Band 7 (1980)
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Die Algenvegetation der Nette bei Osnabrück
(1980)
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Walter Hoffmeister
- Es wird versucht den Saprobienindex oder die Wassergüteklasse des Nette-
Flusses anhand der vorgefundenen Algen zu ermitteln.
Begleitende physikalisch-chemische Untersuchungen zeigen differente ökologische Bedingungen
der Beobachtungspunkte auf.
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Limnologie der Nette
(1980)
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Johannes Niemann
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Die Libellenfauna des Altkreises Bersenbrück : mit 1 Tabelle
(1980)
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Rolf Wellinghorst
Wilfried Meyer
- Es wird die Libellenfauna des Altkreises Bersenbrück (Landkreis Osnabrück)
durch eine ausführliche Charakterisierung aller gefundenen Arten dargestellt. Diese
Artenliste beruht auf eigenen Beobachtungen wie auf Angaben aus der Literatur. Weiterhin
wird anhand von 7 Probestellen ein Einblick in den Charakter verschiedener Larvalbiotope
gegeben.
Im Altkreis Bersenbrück wurden bisher 38 Libellenarten nachgewiesen, 5 davon allerdings
zuletzt vor 15 Jahren! Wie auch aus den ökologischen Untersuchungen an den ProbesteIlen
ersichtlich wird, geht diese Verarmung der Libellenfauna offenbar auf die in den letzten
20-30 Jahren im Rahmen von Kultivierungsmaßnahmen durchgeführte Beseitigung und
Zerstörung zahlreicher Feuchtbiotope im Untersuchungsgebiet zurück. In diesem Zusammenhang
wird auf aktuelle Gefährdungskriterien und Möglichkeiten des Biotopschutzes der
Libellen hingewiesen.
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Die Herkensteine im Teutoburger Wald bei Tecklenburg
(1980)
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Gerhard Keller
- Wer von Lengerich kommend nach Überquerung des Ober-Kreide-Kalkrückens
des Teutoburger Waldes auf dem Hof Herkendorf nach den Herkensteinen
fragt, ist überrascht zu erfahren, daß diese an ganz anderer
Stelle liegen (Abb. 1). Nur wenigen bekannt, stehen sie im heute zu
Tecklenburg gehörenden Ledde-Oberberge und sind vom Hof Herkendorf
2,5 km entfernt.
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Der Sudenfelder Sattel des Osningsandsteins bei Hagen a.T.W. (Landkreis Osnabrück) : (Teil I)
(1980)
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Gerhard Keller
- Zur besseren lJbersicht wird an der bewährten Gliederung WEGNERs
in den kalkigen oberkreidezeitlichen, vom Münsterland aus betrachtet
1. Teutoburger Wald-Kamm und in den dicht hinter ihm parallel verlaufenden
2. Teutoburger Wald-Kamm, in den sandigen unterkreidezeitlichen
Teutoburger Wald-Kamm des Osningsandsteins, festgehalten.
Von dieser Gliederung unterscheidet sich der Abschnitt westlich von
Bad Iburg bis nach Tecklenburg auffällig derart, daß sich auf einer Längserstreckung
von 17 km beide Kämme bis auf 2,5 km voneinander entfernen,
um einen Raum mit einem Faltenbau des Osningsandsteins freizugeben.
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Gletscherschrammen auf dem Piesberg bei Osnabrück : mit 1 Tabelle
(1980)
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Franz-Jürgen Harms
Ulrich Brüning
- Auf dem Piesberg bei Osnabrück konnten Gletscherschrammen beobachtet
werden. Sie verlaufen überwiegend von NNE nach SSW. Diese Richtung stimmt gut mit
Einregelungsmessungen an Geschiebe-Längsachsen in dem die Schrammenfläche bedeckenden
Geschiebelehm überein. Gletscherschrammen und Geschiebelehm haben saalezeitliches
Alter (Drenthe-Stadium).
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Die Saale-eiszeitlichen Sedimente am Piesberg bei Osnabrück : mit 1 Tab.
(1980)
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Ulrich Brüning
- In Sandgruben am Piesberg bei Osnabrück sind Vorschütt-Sedimente,
Grundmoräne und Nachschütt-Sedimente der Saale-Eiszeit erschlossen. Einregelungsmessungen
länglicher Gerölle in der Grundmoräne ergeben ein differenziertes Bild der Eisbewegung
bei der Hauptvorstoßrichtung von N nach S. Die Geröllanalyse zeigt einen
dominierenden heimischen Bestand in den Vorschütt-Sedimenten und der Lokal-Grundmoräne
sowie einen höheren nordischen Anteil in den Nachschütt-Sedimenten. Bildungen
einer Toteislandschaft mit Verzahnungen von Nachschütt-Sedimenten und Grundmoräne
werden diskutiert.
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Neuere Ergebnisse zur Erforschung der Rubi sect. Corylifolii im westlichen Mitteleuropa
(1980)
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Heinrich E. Weber
- Drei Arten der Rubi sect. Corylifolii sind behandelt. Rubus hadroacanthos
G. Br., eine bislang unbeachtete Art, ist erstmals detailliert beschrieben. Sie ist stellenweise
häufig verbreitet in NW-Deutschland (vom Harz bis ins westliche Westfalen). R.
tuberculatiformis Weber nov. spec. wächst ziemlich häufig in Teilen von SW-Niedersachsen
und NO-Westfalen. R. parahebecarpus Weber nov. spec. (= R. hebecarpus ssu. auct.
div. p.p. non P. J. M.) ist bislang nachgewiesen im unteren Rheingebiet (Bergisches Land
bis Aachen und Kleve) und in den südlichen Niederlanden. Die Arten sind durch Photos
abgebildet, und ihre Verbreitung ist durch Fundortslisten und Rasterkarten dargestellt.
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Kleintierwelt der Nette
(1980)
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Maria Hoffmeister
- An fünf Entnahmestellen der Nette wurden in den Jahren 1976-77 die Makroorganismen
beobachtet.
Es wird ein Vergleich der von Schwester THEODORA KREUZBERG im Jahre 1927 gefundenen
Kleintierwelt der Nette mit von uns in den Jahren 1976-77 nachgewiesenen makroskopischen
Wassertieren angestellt und evtl. Veränderungen der Biotope beschrieben.
Anhand der Untersuchungsergebnisse 1976-77 wird versucht, die zur Zeit vorhandene
Wassergüteklasse, der von uns beobachteten Entnahmestellen, zu ermitteln.
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Die Wassergüte der Nette
(1980)
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Claus Schroeder
- Für die Beurteilung der Wasserqualität der Nette erwiesen sich insbesondere
folgende Indikatoren als geeignet: Permanganatverbrauch, %-Sättigung, O2-Gehalt, BSB5 -
Wert, Ammonium, Nitrit, Nitrat, Phosphat, Chlorid, Sulfat und der Wasserpflanzenbestand.
Im quellnahen Oberlauf weist die Nette die Güteklasse II auf. Durch Streusiedlungen und
den Abfluß einer Tierkörper-Verwertungsanstalt verschlechtert sich die Qualität bis auf
III-IV; danach steigt sie wieder auf III bzw. II-III an.