Osnabrücker Naturwissenschaftliche Mitteilungen, Band 7 (1980)
15 search hits
-
Libellenfauna der Nette : mit 2 Tabellen
(1980)
-
Richard Binkowski
- Die Beobachtungen zur Libellenfauna während der Untersuchungen der
Nette 1976-1977 werden mit kurzen Erläuterungen und 2 Tabellen dargestellt.
-
Die Saale-eiszeitlichen Sedimente am Piesberg bei Osnabrück : mit 1 Tab.
(1980)
-
Ulrich Brüning
- In Sandgruben am Piesberg bei Osnabrück sind Vorschütt-Sedimente,
Grundmoräne und Nachschütt-Sedimente der Saale-Eiszeit erschlossen. Einregelungsmessungen
länglicher Gerölle in der Grundmoräne ergeben ein differenziertes Bild der Eisbewegung
bei der Hauptvorstoßrichtung von N nach S. Die Geröllanalyse zeigt einen
dominierenden heimischen Bestand in den Vorschütt-Sedimenten und der Lokal-Grundmoräne
sowie einen höheren nordischen Anteil in den Nachschütt-Sedimenten. Bildungen
einer Toteislandschaft mit Verzahnungen von Nachschütt-Sedimenten und Grundmoräne
werden diskutiert.
-
"David & Goliath": ein Findling bei Glandorf (Landkreis Osnabrück)
(1980)
-
Franz-Jürgen Harms
- Im Rahmen von Flurbereinigungsmaßnahmen wurde bei Glandorf-Averfehrden
(Bad Laer, Landkreis Osnabrück) am NW-Hang des Hülsberges
ein großer Findling freigelegt (TK 25 Nr. 3913 Ostbevern, R: 342955, H:
577384). Er wurde am 2. Oktober 1979 gehoben und ca. 300 m südsüdwestlich
des Fundortes an der B 475 als Naturdenkmal aufgestellt.
-
Gletscherschrammen auf dem Piesberg bei Osnabrück : mit 1 Tabelle
(1980)
-
Franz-Jürgen Harms
Ulrich Brüning
- Auf dem Piesberg bei Osnabrück konnten Gletscherschrammen beobachtet
werden. Sie verlaufen überwiegend von NNE nach SSW. Diese Richtung stimmt gut mit
Einregelungsmessungen an Geschiebe-Längsachsen in dem die Schrammenfläche bedeckenden
Geschiebelehm überein. Gletscherschrammen und Geschiebelehm haben saalezeitliches
Alter (Drenthe-Stadium).
-
Kleintierwelt der Nette
(1980)
-
Maria Hoffmeister
- An fünf Entnahmestellen der Nette wurden in den Jahren 1976-77 die Makroorganismen
beobachtet.
Es wird ein Vergleich der von Schwester THEODORA KREUZBERG im Jahre 1927 gefundenen
Kleintierwelt der Nette mit von uns in den Jahren 1976-77 nachgewiesenen makroskopischen
Wassertieren angestellt und evtl. Veränderungen der Biotope beschrieben.
Anhand der Untersuchungsergebnisse 1976-77 wird versucht, die zur Zeit vorhandene
Wassergüteklasse, der von uns beobachteten Entnahmestellen, zu ermitteln.
-
Die Algenvegetation der Nette bei Osnabrück
(1980)
-
Walter Hoffmeister
- Es wird versucht den Saprobienindex oder die Wassergüteklasse des Nette-
Flusses anhand der vorgefundenen Algen zu ermitteln.
Begleitende physikalisch-chemische Untersuchungen zeigen differente ökologische Bedingungen
der Beobachtungspunkte auf.
-
Die Herkensteine im Teutoburger Wald bei Tecklenburg
(1980)
-
Gerhard Keller
- Wer von Lengerich kommend nach Überquerung des Ober-Kreide-Kalkrückens
des Teutoburger Waldes auf dem Hof Herkendorf nach den Herkensteinen
fragt, ist überrascht zu erfahren, daß diese an ganz anderer
Stelle liegen (Abb. 1). Nur wenigen bekannt, stehen sie im heute zu
Tecklenburg gehörenden Ledde-Oberberge und sind vom Hof Herkendorf
2,5 km entfernt.
-
Der Sudenfelder Sattel des Osningsandsteins bei Hagen a.T.W. (Landkreis Osnabrück) : (Teil I)
(1980)
-
Gerhard Keller
- Zur besseren lJbersicht wird an der bewährten Gliederung WEGNERs
in den kalkigen oberkreidezeitlichen, vom Münsterland aus betrachtet
1. Teutoburger Wald-Kamm und in den dicht hinter ihm parallel verlaufenden
2. Teutoburger Wald-Kamm, in den sandigen unterkreidezeitlichen
Teutoburger Wald-Kamm des Osningsandsteins, festgehalten.
Von dieser Gliederung unterscheidet sich der Abschnitt westlich von
Bad Iburg bis nach Tecklenburg auffällig derart, daß sich auf einer Längserstreckung
von 17 km beide Kämme bis auf 2,5 km voneinander entfernen,
um einen Raum mit einem Faltenbau des Osningsandsteins freizugeben.
-
Beitrag zur Genese der Sandablagerungen in der Sandgrube Möller bei Augustdorf (südl. Teutoburger Wald)
(1980)
-
Gerhard Keller
- Auf der Tagung der Nordwestdeutschen Geologen 1979 in Münster
sprach Herr Dr. E. Th. Seraphim über die Entstehung des Sandvorkommens
in der Sandgrube Möller bei Augustdorf (TK 25 Lage, Nr. 4018).
-
Das Naturkunde-Zentrum der Stadt Osnabrück
(1980)
-
Horst Klassen
- Das Naturwissenschaftliche Museum Osnabrück ist in einer ehemaligen Villa untergebracht, die am Rande der Innenstadt an einer stark befahrenen
Straße liegt. Das dreistöckige Gebäude hat eine Gesamtfläche von
ca. 720 qm. Entsprechend der ursprünglichen Verwendung schwankt
die Raumgröße zwischen 20 und 30 qm.
Die Ausstellungsräume mit einer Gesamtfläche von 325 qm zeigen im
Parterre und 1. Stock Exponate aus den Gebieten der Mineralogie, Geologie
und Zoologie. Die Verwaltung ist im 2. Obergeschoß untergebracht.
Außerdem befindet sich dort die enthomologische Sammlung,
während die geowissenschaftlichen und ornithologischen Sammlungsbestände
im Keller lagern. Außerdem sind Teile der Sammlungsbestände
und die Präparationswerkstatt außerhalb des Hauses, in angemieteten
Räumen untergebracht.