Mitteilungen zur floristischen Kartierung in Sachsen-Anhalt, Band 12 (2007)
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Althaea hirsuta L. - ein Neufund für Sachsen-Anhalt und Angaben zur aktuellen Bestandssituation in Mitteldeutschland
(2007)
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Stefan Meyer
Heino John
- Im Rahmen des Projektes „Biodiversität in der Agrarlandschaft – Aufbau eines Netzes von
Schutzäckern für Ackerwildkräuter in Mitteldeutschland“ der Georg-August-Universität Göttingen
(Abt. Ökologie und Ökosystemforschung) und des FiBL Deutschland e.V. (Forschungsinstitut
für Biologischen Landbau, Witzenhausen) erfolgte in der Vegetationsperiode 2007
eine auf 5 km² Fläche angelegte Strukturkartierung im Gebiet der Schmoner Hänge (SK 4635/
3 und 4635/4). Ausgewählt wurde dieser Standort, da er durch seinen Strukturreichtum noch
eine Fülle andernorts bereits verschwundener oder seltener Segetalarten beherbergt. Im Untersuchungsraum
wurden alle Ackerränder hinsichtlich des Vorkommens seltener Segetalarten
kartiert, um daraus spätere Rückschlüsse auf die Verbreitungsmuster einzelner Sippen
ziehen zu können. Durch die Kartierung konnten im MTBQ 4635/4 u. a. folgende bemerkenswerte
Ackerwildkräuter nachgewiesen werden (Nomenklatur nach WISSKIRCHEN & HAEUPLER
1998): Adonis aestivalis, Anagallis foemina, Bupleurum rotundifolium (Erstnachweis), Galium
tricornutum, Galeopsis angustifolia, Fumaria vaillantii, Anthemis cotula, Ajuga chamaepitys,
Euphorbia exigua, Valerianella dentata, Lathyrus tuberosus, Consolida regalis, Nonea
pulla, Neslia paniculata, Caucalis platycarpos, Camelina microcarpa, Lithospermum arvense
ssp. arvense, Torilis arvensis und Sherardia arvensis.
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Aktuelle Funde von "Solanum"-Arten in Sachsen-Anhalt
(2007)
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Frank Böhme
Eckhard Herz
Heino John
- Der Artrang des Rotbeerigen Nachtschattens Solanum alatum MOENCH [Solanum villosum
ssp. alatum (MOENCH) EDMONDS; Solanum miniatum BERNH.] und des Gelbbeerigen Nachtschattens
Solanum villosum MILL. s. str. [Solanum villosum ssp. villosum; Solanum luteum
MILL.] wird bis heute je nach Autor kontrovers angegeben. So vereinigen WISSKIRCHEN &
HAEUPLER (1998: 480), HAWKES & EDMONDS (1972: 197-198) sowie EDMONDS & CHWEYA (1997)
die beiden Sippen unter Solanum villosum und unterscheiden sie als Unterarten. ROTHMALER
et al. (2005: 562) trennen beide Sippen voneinander im Artrang
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Salbei-Arten in Deutschland, die noch nicht im Rothmaler stehen
(2007)
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Heino John
Frank Böhme
- KARL BERNAU (1932) vermerkte in seinem kleinen Beitrag über „Neu-Ankömmlinge in unserer
Pflanzenwelt“ das Auftreten zweier fremder Salbei-Arten am Bahndamm zwischen Mücheln
und Langeneichstädt westlich von Merseburg: „Einen besonderen Schmuck bilden einige
Salbeiarten, … so die Verbenen-Salbei (Salvia verbenacea VAHL) und die Muskateller-Salbei
(Salvia sclarea L.) …“.
Wir glaubten Salvia verbenacea VAHL (gemeint ist sicherlich Salvia verbenaca L., von LINNÉ
als orthographische Variante auch Salvia verbenacea bezeichnet) wieder aufgefunden zu haben
und fügten unserem Beitrag (JOHN & STOLLE 2006: 24-25) ein Bild dieser Pflanze von G.
HENSEL (Merseburg) bei.
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Bunte Blumenwiesen - Erhöhung der Biodiversität oder Verstoß gegen Naturschutzrecht?
(2007)
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Dieter Frank
Heino John
- Die Artenzusammensetzung von Ansaatgrünland in der freien Landschaft wurde beispielhaft
überprüft. Es konnte die Etablierung sowohl von Kulturformen indigener Arten als auch fremder
Taxa, wie Dianthus giganteus und Centaurea scabiosa ssp. fritschii, nachgewiesen werden.
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Aktuelle Nachweise von Samenpflanzen in der Umgebung von Halle (Saale)
(2007)
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Heino John
Jens Stolle
- Dieser Beitrag ergänzt die von JOHN & STOLLE (2006) veröffentlichten Nachweise.
Abkürzungen für die Land- und Stadtkreise (nach Kreisreform 2007):
ABI – Landkreis Anhalt-Bitterfeld
BLK – Landkreis Burgenland
HAL – Stadtkreis Halle
MSH – Landkreis Mansfeld-Südharz
SK – Saalekreis
WB – Landkreis Wittenberg.
Die Funde stammen aus dem Jahr 2007, wenn nicht anders vermerkt.