551 Geologie, Hydrologie, Meteorologie
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Cadmium, Kupfer und Blei im Wasser und in den Sedimenten der Hase im Bereich der Stadt Osnabrück - Ein Situationsbild
(1987)
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Thomas Klenke
- In einer Momentaufnahme wird die insgesamt merkliche, aber stark variierende Belastungssituation der Hase im Bereich der Stadt Osnabrück durch ausgewählte Schwermetalle dargestellt. Dazu wurden von 7 Probenahmestellen die jeweiligen Schwermetallkonzentrationen des Wassers, der Schwebstoffe sowie der Sedimente bestimmt und in Beziehung zu physiko-chemischen Gewässerkenndaten gesetzt. Aus den Untersuchungen lassen sich generelle Beobachtungen zur Verteilung anthropogen in ein Flußsystem eingetragener Schadstoffe ableiten.
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Erdfälle am Roten Berg in Hasbergen (Landkreis Osnabrück, West-Niedersachsen)
(1992)
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Franz Jürgen Harms
- Beim Bau eines Regenrückhaltebeckens am Roten Berg in Hasbergen traten
zwei kleine Erdfälle auf. Sie werden auf Karsterscheinungen in lösungsfähigen Gesteinen
des Zechsteins zurückgeführt. Zechsteinzeitliche Sulfatgesteine sind in einer Tiefe von etwa
70-100 m unter der Baugrubensohle zu vermuten.
Es gibt keine Hinweise auf einen Zusammenhang der Bildung dieser Erdfälle mit dem in der Nähe
umgegangenen Bergbau. Auch wenn das Gebiet des Roten Berges außerhalb der ehemaligen
Bergbaugebiete nicht sehr erdfallgefährdet erscheint, sollten bei Baumaßnahmen in diesem
Gebiet vorsorglich einige technisch-konstruktive Sicherungsmaßnahmen getroffen werden.
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Neue Beobachtungen zur Genese des Kies-Sand-Rückens "Laer-Heide" (Landkreis Osnabrück)
(1991)
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Heinrich Schöning
- Etwa 7 km südlich des Teutoburger Waldes bei Bad Iburg liegt im Gebiet der
Laerer Heide ein großer, langgestreckter Hügelzug aus fluvioglazialen Kiesen und Sanden, der
von KELLER(1951) als Kames-Bildung gedeutet worden ist. Aufgrund der durch großräumigen
Abbau gekennzeichneten Aufschlußlage ergab sich im vergangenen Jahrzehnt wiederholt die
Möglichkeit, die Lagerungsverhältnisse der Sedimente zu studieren. Dabei wurden, vor allem in
einem im Frühjahr 1990 vorübergehend aufgeschlossenen Profil, sekundäre Lagerungsveränderungen
beobachtet, deren Deutung den bisherigen Vorstellungen zur Entstehung des Kies-
Sand-Rückens einige neue Aspekte hinzufügt.
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Beitrag zur Geologie des Rubbenbruches bei Osnabrück
(1974)
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Gerhard Keller
- Im Zusammenhang mit der Planung des Rubbenbruchsees in Osnabrück
waren hydrogeologische Untersuchungen erforderlich, die in den Jahren 1959-1961 durchgeführt
wurden. Der zunächst als Stauanlage vorgesehene See sollte in geologischer Hinsicht
einen allseits möglichst dichten Untergrund zur Voraussetzung haben, während sich
die hydrologischen Untersuchungen mit der Wasserbilanz des Sees in mehreren Größen
auseinandersetzten.
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Limnologie der Nette
(1980)
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Johannes Niemann
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Die Wassergüte der Nette
(1980)
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Claus Schroeder
- Für die Beurteilung der Wasserqualität der Nette erwiesen sich insbesondere
folgende Indikatoren als geeignet: Permanganatverbrauch, %-Sättigung, O2-Gehalt, BSB5 -
Wert, Ammonium, Nitrit, Nitrat, Phosphat, Chlorid, Sulfat und der Wasserpflanzenbestand.
Im quellnahen Oberlauf weist die Nette die Güteklasse II auf. Durch Streusiedlungen und
den Abfluß einer Tierkörper-Verwertungsanstalt verschlechtert sich die Qualität bis auf
III-IV; danach steigt sie wieder auf III bzw. II-III an.
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Die Nette in Gefahr? : Ein Vergleich der bisherigen Untersuchungen
(1980)
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Claus Schroeder
- Die verschiedenen Untersuchungen über die Nette ergeben trotz unterschiedlicher
Methodik ein im wesentlichen einheitliches Bild: Die starke Belastung insbesondere
der Ruller Flut kann durch die z. T. noch vorhandenen natürlichen Regenerationsstrecken
mit ihrer reichhaltigen Fauna und Flora gerade noch verkraftet werden. Es
bedarf jedoch einer aufmerksamen Überwachung der Nette, damit keine weitere Verschlechterung
der Wasserqualität eintritt. Jede zusätzliche Verunreinigung hätte den Zusammenbruch
des labilen Gleichgewichtes zur Folge.
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Zur Geologie und Tektonik des Hüggel- und Silberberg-Gebietes bei Osnabrück (West-Niedersachsen) : mit 3 Tabellen
(1981)
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Franz-Jürgen Harms
- Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, neben einer Gliederung der Zechstein-Serien
im Bereich des Hüggels die Genese der allochthonen Schollen (Silberberg-Großheide-Scholie
und Heidberg-Jägerberg-Scholle) in seinem südlichen Vorland zu diskutieren.
Die Zechstein-Gesteine liegen in dolomitischer Randfazies vor, die eine geilauere Untergliederung
z. Zt, nur bedingt zuläßt. Vermutlich sind während des Werra- und Staßfurt-Zyklus Sulfate
(A 1 - A 2) ausgefällt worden, die eine mächtige Anhydrit-Gesteinseinschaltung innerhalb der
Zechstein-Serien bildeten. Hinweise auf nennenswerte salinare Bildungen im Bereich des
Hüggels gibt es nicht.
Die bislang für die Genese der allochthonen Schollen im südlichen Hüggel-Vorland erarbeiteten
Modelle (NIENHAUS 1953; LATZE 1953; KELLER 1974) können nicht bestätigt werden. Stattdessen
wird versucht, die Bildung der Schollen durch Schub- oder Gleitdeckentektonik zu erklären. Es
wird angenommen, daß die Silberberg-Großheide-Scholie aus dem Dachbereich des Hüggel-
Horstes stammt.
Schubdecken-Modell: Die Heidberg-Jägerberg-Scholle und Kreide-Gesteine in Dolinen nördlich
des Hüggels sind Reste einer Schubdecke, die von N kommend beim Übergleiten des Hüggel-
Horstes dessen Dach (Silberberg-Großheide-Scholle) in das südliche Hüggel-Vorland schob.
Gleitdecken-Modell: Während der Hebung des Hüggel-Horstes kam es an übersteilten Hängen
zum gravitativen Abgleiten der beiden Schollen in das südliche Hüggel-Vorland.
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Die heutigen geohydrologischen Verhältnisse des Ibbenbürener Tales im nördlichen Münsterland : mit 1 Tabelle
(1981)
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Gerhard Keller
- Im Ibbenbürener Tal, das im Süden vom Teutoburger Wald und im Norden vom
Schafberg begrenzt wird, wurden an hand von 91 Wasserproben die geohydrologischen Verhältnisse
untersucht. Die dabei benutzte Chlorid-Methode ergab, daß an der Oberfläche geogenminerogenes
Gruncwasserfehlt und die geogen-ombrogenen Wässer nur mit ca. 18% vorhanden
sind. Über 80% der untersuchten Gewässer müssen als anthropogen eingestuft werden. Es wird
eine Karte des Ibbenbürener Tales mit der flächenmäßigen Verteilung der einzelnen Wassertypen
vorgelegt.
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Meteorologische Untersuchungen 1974 - 1980 in Osnabrück-Haste : mit 15 Tabellen
(1981)
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Johannes Niemann
- Der vorliegende Beitrag stellt eine Analyse der Witterung für die Zeitspanne von
1974 bis 1980 dar. Alle Ergebnisse bestätigen die in früheren Jahrzehnten durchgeführten
Messungen:
Die Landschaft um Osnabrück gehört zum humiden, stark atlantisch beeinflußten Übergangsklima,
das durch ein kühles, regenreiches und wechselhaftes Wetter gekennzeichnet ist.