Review
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Höflichkeit als ein Schnittstellenphänomen im Rahmen der öffentlichen und wissenschaftlichen Diskussion
(2013)
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Hatice Deniz Canoğlu
- Rezension zu Claus Erhardt et al (Hrsg.), Sprachliche Höflichkeit zwischen Etikette und kommunikativer Kompetenz
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Eine Kurzrezension zu den Werken "Ferdinand von Saar. Thematik und Erzählstrukturen seiner Novellen" und "Friedrich Dürrenmatt. Aufbau und Erzählstrukturen seines Prosawerks" von Prof. Dr. Kasım Eğit
(2013)
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Gökçen Sarıçoban
- Prof. Dr. Kasım Eğit hat 1970 die Abteilung für deutsche Sprache und Literatur an der Atatürk Universität in Erzurum absolviert und hat 1978 den Doktortitel an der Ruhr Universität-Bochum erhalten. Er ist gegenwärtig als Abteilungsleiter für deutsche Sprache und Literatur an der Ege Universität tätig und hat in den Jahren 2003-2009 das Dekanat der philosophischen Fakultät der Ege Universität geleitet. Zwischen den Jahren 1993-2009 war er Abteilungsleiter in der Hochschule für Fremdsprachen. Neben diesen diversen Diensten hat Herr Eğit als Literaturwissenschaftler und auch als Übersetzer viele gewinnbringende Werke für die deutsche und türkische Sprache und Literatur veröffentlicht.
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Rezension zu: Andreas Hofeneder, Die Religion der Kelten in den antiken literarischen Zeugnissen.
Sammlung, Übersetzung und Kommentierung, Bd. III: Von Arrianos bis zum Ausklang der Antike. Mitteilungen der Prähistorischen Kommission der ÖAW 75 (Wien 2011)
(2013)
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Jonas Scherr
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Rezension zu: Werner Dahlheim, Die römische Kaiserzeit (München 2013)
(2013)
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Deeg Phillipp
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Rezension zu: Karen Haegemans, Imperial Authority and Dissent: The Roman Empire in AD 235-238. Studia Hellenistica 47 (Leuven 2010)
(2013)
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Rainer Wiegels
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Rezension zu: Christian Stegbauer (2009): Wikipedia. Das Rätsel der Kooperation. Wiesbaden : VS Verlag für Sozialwissenschaften. 303 Seiten, 24,80 EUR, ISBN: 3531165895
(2012)
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Linda Groß
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Rezension : Katharina Mommsen "'Orient und Okzident sind nicht mehr zu trennen.' Goethe und die Weltkulturen"
(2012)
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Annette Simonis
- Die Vereinigung von Orient und Okzident, wie sie dem späten Goethe im Umkreis des West-östlichen Divans vorschwebte, steht als passender Wahlspruch über Katharina Mommsens Buch, das zahlreiche Schriften der Verfasserin zu Goethe im 'Dialog mit den Weltkulturen' versammelt. Der Band vereint Vorträge und Aufsätze der Autorin, die das Thema der interkulturellen, nationenübergreifenden Schriftstellertätigkeit Goethes aus verschiedenen Blickwinkeln differenziert und detailgenau beleuchten. Diese grenzüberschreitende, transkulturelle Bewegung durchzieht Katharina Mommsens wissenschaftliche Studien zu Goethe als ein roter Faden, so wie die fremdkulturelle Neugier und das Interesse an der anderen Kultur auch für Goethe eine lebensbegleitende Orientierung und aus seinem Oeuvre nicht wegzudenkende Perspektive darstellen. Eine der wichtigsten Zielsetzungen bildet dabei der konstruktive verbindende Dialogcharakter der kulturellen Begegnung, der Konflikte und Divergenzen zugleich sichtbar werden lässt und in einer höheren Synthese vermittelt: "Goethe gab dafür das allerbeste Beispiel im West-östlichen Divan, wo Repräsentanten von Islam, Judentum, Christentum und zoroastrischer Naturreligion auftreten und freundschaftliche Dialoge in Gang gesetzt werden, in deren Verlauf alle Ost-West-Polaritäten zu höherer Einheit verschmelzen" (S.79) Seit ihrem wegweisenden Buch über "Goethe und die arabische Welt" aus dem Jahre 1988 ist die Autorin als eine der besten Kennerinnen von Goethes Beziehung zur orientalischen Kultur und Dichtung sowie zum Islam international hervorgetreten. Das vorliegende Buch erweitert nun diesen Radius systematisch um weitere fruchtbare Perspektiven, die Goethes Aufgeschlossenheit gegenüber fremden Kulturen und sein stetiges Streben nach interkultureller Kommunikation eindringlich dokumentieren.
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Rezension : Liebe im Korsett des Sonetts ; Die Sonette von Louise Labé und Elizabeth Barrett Browning in neuer Übersetzung von Ingeborg Vetter
(2012)
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Evi Zemanek
- Rainer Maria Rilke übertrug sie beide ins Deutsche: Im Jahr 1907 veröffentlichte er die Mitte des neunzehnten Jahrhunderts verfassten 44 "Sonnets from the Portuguese" der Elizabeth Barrett Browning und 1917 erschienen die Mitte des sechzehnten Jahrhunderts entstandenen 24 Sonette der Louise Labé. Seine Versionen prägten bis heute den Eindruck beider Werke beim deutschsprachigen Publikum. Rund hundert Jahre später nahm sich nun Ingeborg Vetter der Sonette beider Dichterinnen an und bietet deutschsprachigen Lesern eine gelungene Alternative. Zwar wurden die Sonette von Labé und Barrett Browning in der Zwischenzeit auch von anderen Übersetzern verdeutscht, doch niemand sonst übertrug beide. Obwohl dreihundert Jahre zwischen ihnen liegen, sind sich die Liebesgedichte der Dichterinnen in ihren Originalsprachen auch jenseits der gemeinsamen Sonettform in ihrer Semantik, Rhetorik und Bildlichkeit ähnlich, denn beide stehen in der Nachfolge Petrarcas – auch wenn im einen Fall Shakespeare als zweite Bezugsgröße hinzukommt. In beiden Sammlungen ergründet je eine weibliche Liebende in vielerlei sprachlichen Variationen den Geliebten und die Natur der Liebe. Obgleich sie Petrarca und andere Petrarkisten trickreich zu überbieten sucht und sich als weibliche Sprecherin von der männlichen Masse absetzt, ist Labé noch stärker in der petrarkistischen Topik verhaftet: Man denke an das katalogische, anaphorisch-parallelistisch gestaltete Schönheitslob ("O beaus yeus bruns, ô regards destournez...") im zweiten Sonett. Viel bekannter ist aber das achtzehnte mit dem Aufruf zum Kuss oder zur Vereinigung (B"aise m'encor, rebaise moy et baise..."), dessen Zweideutigkeit zwar in Übersetzungen verloren geht, dem andeutungsweise frivolen Gedicht aber im Original zu großer Beliebtheit in der Populärkultur verholfen hat. Ebenso wie man zahlreiche Vertonungen desselben auf YouTube findet, entdeckt man auf der Plattform Rezitationen von Barrett Brownings berühmtem, strukturell auch katalogisch gestalteten Sonett Nummer dreiundvierzig ("How do I love thee? Let me count the ways...") – ja es wird sogar in einer Folge der "Peanuts" zitiert.
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Rezension zu: André P. M. H. Lardinois/Josine H. Blok/Marc G. M. van der Poel (Hrsg.), Sacred Words. Orality, Literacy and Religion. Orality and Literacy in the Ancient World 8 (Leiden/Boston 2011)
(2012)
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Krešimir Matijević
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Rezension zu: Silvia Strassi, L'archivio di Claudius Tiberianus da Karanis, APF Beiheft 26 (Berlin/New York 2008)
(2012)
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Patrick Reinard